DAV Tech Germany startet mit 2K-Dosierung

Automatisierte 2K-Dosierung: Der Einstieg ist einfacher und wirtschaftlicher als gedacht

Vom manuellen Verguss zum reproduzierbaren Prozess: DAV Tech zeigt, wie Unternehmen mit modularen Dosiersystemen ihre Fertigung schrittweise automatisieren können, ohne direkt in eine komplexe Großanlage investieren zu müssen.

In vielen Produktionsbetrieben gehört die manuelle Verarbeitung von Zwei-Komponenten-Materialien noch immer zum Alltag. Harze und Härter werden von Hand vorbereitet, gemischt und anschließend aufgetragen oder vergossen. Was bei kleinen Stückzahlen zunächst praktikabel erscheint, entwickelt sich mit steigenden Qualitätsanforderungen und Produktionsmengen häufig zum Engpass.

Schwankende Dosiermengen, Materialverluste, aufwendige Arbeitsschritte und die Abhängigkeit vom jeweiligen Bediener können die Prozesssicherheit beeinträchtigen. Dennoch scheuen viele Unternehmen den Schritt zur Automatisierung. Ein wesentlicher Grund: die Annahme, dass automatisierte Dosier- und Vergussanlagen zwangsläufig mit hohen Investitionen und komplexen Integrationsprojekten verbunden sind.

Dabei muss der Einstieg in die automatisierte Dosierung weder kompliziert noch besonders kostenintensiv sein.

Automatisierung beginnt nicht erst beim Roboter

DAV Tech Germany setzt genau an dieser Stelle an. Mit modular aufgebauten 2K-Dosier- und Vergusssystemen bietet das Unternehmen Lösungen, die sich individuell an die Anforderungen des jeweiligen Fertigungsprozesses anpassen lassen.

Der entscheidende Ansatz: Nicht jeder Prozess benötigt von Beginn an eine vollautomatisierte Roboteranlage.

Bereits die Automatisierung der Materialförderung, Dosierung und Mischung kann wesentliche Vorteile bringen. Während das Bauteil weiterhin manuell positioniert und der Dosiervorgang vom Mitarbeiter ausgelöst wird, übernimmt das Dosiersystem die reproduzierbare Bereitstellung der benötigten Materialmenge und des definierten Mischungsverhältnisses.

Dadurch lassen sich manuelle Arbeitsschritte reduzieren, Dosierergebnisse vereinheitlichen und potenzielle Fehlerquellen minimieren.

Steigen die Stückzahlen oder Anforderungen, kann der Automatisierungsgrad entsprechend erweitert werden. Beispielsweise durch die Integration in kartesische Systeme, Cobots oder Industrieroboter.

Modulare Technik statt unnötiger Komplexität

Die 2K Vergussanlagen von DAV Tech sind darauf ausgelegt, unterschiedliche Anforderungen an Materialversorgung, Aufbereitung, Dosierung und Automatisierung abzudecken.

Harz und Härter können direkt aus den Originalgebinden gefördert werden. Das reduziert zusätzliche Umfüllprozesse und damit verbundene Handhabungsschritte.

Temperaturgeregelte Materialführungen unterstützen die Verarbeitung temperaturempfindlicher oder hochviskoser Materialien. Elektrische Rührwerke sorgen bei entsprechenden Anwendungen für eine gleichmäßige Materialaufbereitung, während Ultraschallsensoren zur Überwachung der Materialversorgung eingesetzt werden können.

Für die volumetrische Förderung kommen servogesteuerte Zahnradpumpen zum Einsatz. Die beiden Komponenten werden über das DA-2K-Dosierventil zusammengeführt und je nach Materialanforderung mit statischen oder dynamischen Mischern verarbeitet.
Bei geringen Dosiermengen, abrasiven oder scherempfindlichen Medien bietet die Exzenterschneckenpumpe eine technische Alternative.

Ein mehrsprachiges Bedienpanel ermöglicht die Steuerung und Anpassung relevanter Prozessparameter.

Durch den modularen Aufbau lässt sich die Systemkonfiguration an die jeweilige Anwendung anpassen. Von einem kompakten, manuell bedienten Dosierarbeitsplatz bis hin zur vollständig integrierten Automatisierungslösung.

Wann lohnt sich der Umstieg von manueller auf automatisierte Dosierung?

Die Wirtschaftlichkeit einer automatisierten Dosierlösung wird häufig ausschließlich anhand der Investitionskosten beurteilt. Dabei bleiben wesentliche Faktoren des manuellen Prozesses unberücksichtigt.

Entscheidend sind nicht nur die reinen Anschaffungskosten, sondern auch die laufenden Aufwendungen für Material, Personal, Nacharbeit und Qualitätssicherung.

Insbesondere bei wiederkehrenden Dosier- und Vergussaufgaben können bereits kleine Verbesserungen eine spürbare wirtschaftliche Wirkung erzielen.

Wird beispielsweise bei jedem Bauteil etwas zu viel Material aufgetragen, summiert sich dieser Mehrverbrauch über mehrere Tausend Bauteile. Hinzu kommen mögliche Kosten durch fehlerhafte Mischungsverhältnisse, Ausschuss oder zeitaufwendige Nacharbeiten.

Ein automatisierter Dosierprozess kann hier an mehreren Stellen ansetzen: durch definierte Dosiermengen, reproduzierbare Mischungsverhältnisse, kontrollierte Materialbereitstellung und reduzierte manuelle Eingriffe.

Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht: Was kostet eine automatisierte Dosieranlage?
Sondern: Was kostet uns der heutige manuelle Prozess tatsächlich?

Ein pragmatischer Einstieg mit Perspektive

Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen ist es wichtig, Investitionen überschaubar zu halten und gleichzeitig für zukünftige Anforderungen gerüstet zu sein.

DAV Tech verfolgt deshalb einen pragmatischen Ansatz: So viel Automatisierung wie nötig, aber nicht mehr Komplexität als erforderlich.

Eine kompakte, teilautomatisierte Dosierlösung kann bereits ein sinnvoller erster Schritt sein. Sie ermöglicht es Unternehmen, Erfahrungen mit reproduzierbaren Dosierprozessen zu sammeln und gleichzeitig die Grundlage für eine spätere Erweiterung zu schaffen.

Ob Elektronikverguss, Klebstoffauftrag, Abdichtung oder andere industrielle 2K-Anwendungen, die passende Lösung orientiert sich an den tatsächlichen Anforderungen des Prozesses.

Dabei spielen Faktoren wie Materialeigenschaften, Dosiermengen, Taktzeiten, Qualitätsanforderungen und geplante Produktionsmengen eine zentrale Rolle.

Prozessanalyse statt pauschaler Anlagenkonfiguration

Vor einer Investitionsentscheidung empfiehlt DAV Tech, den bestehenden Dosierprozess genauer zu betrachten.

Welche Arbeitsschritte erfolgen heute manuell? Wo entstehen Materialverluste oder Qualitätsabweichungen? Welche Prozessschritte lassen sich mit geringem technischem Aufwand automatisieren?

Auf dieser Grundlage kann eine passende Lösung entwickelt werden, deren Investitionsumfang sich am tatsächlichen Bedarf orientiert.

Denn nicht immer ist eine vollständig automatisierte Anlage die wirtschaftlich sinnvollste Antwort. Häufig liegt das größte Potenzial bereits in der zuverlässigen Automatisierung einzelner Prozessschritte.

Fazit: Automatisierte Dosierung muss kein Großprojekt sein.

Mit modularen 2K-Dosiersystemen schafft DAV Tech Germany einen praxisorientierten Einstieg in die automatisierte Verarbeitung von Harzen, Klebstoffen und Vergussmaterialien.

Unternehmen können damit ihre Fertigungsprozesse schrittweise weiterentwickeln, die Prozesssicherheit erhöhen und ihre Abhängigkeit von manuellen Einflussfaktoren reduzieren, bei einem Investitionsumfang, der häufig deutlich überschaubarer ausfällt als zunächst angenommen.

Über DAV Tech Germany

DAV Tech Germany GmbH ist auf industrielle Dosier- und Automatisierungslösungen spezialisiert. Das Portfolio umfasst Technologien für die präzise Verarbeitung von Klebstoffen, Harzen und weiteren flüssigen Medien – von manuellen und teilautomatisierten Anwendungen bis zu robotergestützten Dosierprozessen.

Im Mittelpunkt stehen reproduzierbare Dosierergebnisse, praxisgerechte Systemkonzepte und wirtschaftlich sinnvolle Automatisierungslösungen.

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